Sonnensegel für das Of Eden – Beschattung der Spree-Terrasse in Berlin
Direkt am Spreeufer in Berlin, mit Blick zur Oberbaumbrücke, liegt das Of Eden – ein Ort, an dem moderne orientalisch-anatolische Küche, Architektur und Lebensgefühl zusammenfinden. Großzügige Glasflächen, klare Linien und die offene Terrasse am Wasser prägen das Lokal. Genau hier stellte sich eine zentrale Frage: Wie schafft man Schatten an einem windexponierten Standort, ohne die Architektur zu stören?
Die Herausforderung: Wind, strenge Architektur – keine Schirme
Die Terrasse am Spreeufer ist das Herz des Of Eden – offen zum Wasser, mit Blick zur Oberbaumbrücke. Genau dort zieht durch die Häuserschneise ständig Wind, und der Hauseigentümer ließ mit Blick auf die markante Architektur keine Sonnenschirme zu. Klassische Lösungen schieden damit aus. Gefragt war eine Beschattung, die dem Wind standhält, die Sitzfläche nicht zerschneidet und sich dem Gebäude unterordnet.
Das Projekt im Film
Schattenverlauf über den Tag
Schon in der Planung wird der Schatten am 3D-Modell durchgespielt. Ziehen Sie den Regler durch den Tag – für den 21. Juni und den 21. August, jeweils von 8 bis 20 Uhr.

Die häufigste Frage – hier beantwortet: Was passiert bei Wind?
Windbeständigkeit ist die meistgestellte Frage unserer Kunden – und dieses Projekt zeigt die Antwort. Das Sonnensegel ist windstabil bis Windstärke 7 (50–61 km/h) und fährt bei aufkommendem Wind über den integrierten Windwächter vollautomatisch ein. So bleibt die Terrasse auch in exponierter Lage geschützt, ohne dass jemand eingreifen muss.
Aus der Planung
Segel, Spannmasten und Fundamente wurden exakt in den Bestand eingepasst – gemeinsam mit der planenden Architektin. Ein Blick in die Ausführungsunterlagen.
„In diesem Fall gab es keine Alternative zum Sonnensegel.“
Dorothee Spitz · planende Architektin
Das Of Eden in Berlin zeigt, wie Beschattung in einem anspruchsvollen architektonischen Kontext funktioniert: zurückhaltend, windstark und präzise integriert. Ein aufrollbares Sonnensegel, das sich dem Gebäude unterordnet – und die Terrasse am Wasser zum ganztags nutzbaren Lieblingsplatz macht.






