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Architektur, Hospitality

Sonnensegel für das Of Eden – Beschattung der Spree-Terrasse in Berlin

Direkt am Spreeufer in Berlin, mit Blick zur Oberbaumbrücke, liegt das Of Eden – ein Ort, an dem moderne orientalisch-anatolische Küche, Architektur und Lebensgefühl zusammenfinden. Großzügige Glasflächen, klare Linien und die offene Terrasse am Wasser prägen das Lokal. Genau hier stellte sich eine zentrale Frage: Wie schafft man Schatten an einem windexponierten Standort, ohne die Architektur zu stören?

Die Terrasse am Spreeufer ist das Herz des Of Eden – offen zum Wasser, mit Blick zur Oberbaumbrücke. Genau dort zieht durch die Häuserschneise ständig Wind, und der Hauseigentümer ließ mit Blick auf die markante Architektur keine Sonnenschirme zu. Klassische Lösungen schieden damit aus. Gefragt war eine Beschattung, die dem Wind standhält, die Sitzfläche nicht zerschneidet und sich dem Gebäude unterordnet.

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Beschattete Außenterrasse des Restaurants Of Eden an der Spree in Berlin

Das Segel spannt sich über die Terrasse und schützt sowohl den Außenbereich als auch die dahinterliegenden Innenräume vor direkter Sonneneinstrahlung. Gleichzeitig bleibt der offene Blick auf die Spree vollständig frei.

Die Steuerung erfolgt vollautomatisch:
Am Morgen fährt das Segel über den Sonnenwächter aus, am Abend wieder ein. Ergänzt wird das System durch eine Windüberwachung, die für zusätzliche Sicherheit sorgt.

Architektin Dorothee Spitz von FrauSpitz unter dem Sonnensegel im Of Eden Berlin

Dorothee Spitz plant mit ihrem Büro FrauSpitz Gastronomie-, Hotel- und Markenkonzepte – von der ersten Idee bis zur Eröffnung. Für das Of Eden in Berlin entwickelte sie das gesamte Raum- und Designkonzept und begleitete das Projekt als verantwortliche Architektin und Patin bis ins letzte Detail. Ihre Handschrift: Räume, die eine Geschichte erzählen – stimmig, einladend und bis ins Material durchdacht.

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Schatten ohne Sichtverlust

Das aufrollbare Segel beschattet Terrasse und Innenräume, ohne den offenen Blick auf die Spree und die Oberbaumbrücke einzuschränken.

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Teil der Architektur

Steher und Konsolen treten dezent zurück. Die Beschattung wirkt nicht technisch, sondern wie ein selbstverständlicher Teil des Gebäudes.

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Vollautomatik mit Windwächter

Sonnen- und Windsensor steuern das Segel: morgens fährt es aus, abends ein. Bei starkem Wind rollt es automatisch sicher wieder ein – entscheidend an diesem exponierten Standort.

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Besseres Raumklima

Das Segel senkt die Hitze auf der Terrasse und im Gastraum – ganz ohne Raffstores. Die großen Glasflächen bleiben dabei vollständig frei.

Fazit

Das Of Eden in Berlin zeigt, wie Beschattung in einem anspruchsvollen architektonischen Kontext funktioniert: zurückhaltend, windstark und präzise integriert. Ein aufrollbares Sonnensegel, das sich dem Gebäude unterordnet – und die Terrasse am Wasser zum ganztags nutzbaren Lieblingsplatz macht. Oder wie die Architektin es sagt: In diesem Fall gab es keine Alternative zum Sonnensegel.

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LET Mitarbeiterin beim Beraten über ein elektrisch rollbares Sonnensegel