Hospitality
Urbane Lebensqualität durch textile Architektur: Das Sonnensegel am Gemeindeplatz St. Aegidi
Der Ortskern von St. Aegidi hat durch die Neugestaltung mit dem Sonnensegel am Gemeindeplatzes beim Kirchenwirt ein neues Herzstück erhalten. Als zentraler Treffpunkt für festliche Anlässe, Kirchgänger und die tägliche Gastronomie stand das Projekt vor einer wesentlichen Aufgabe: Den weitläufigen, exponierten Platz ohne massive Baukörper in eine hochwertige Aufenthaltszone zu verwandeln.



Die Herausforderung: Offenheit bewahren, Schutz bieten
Öffentliche Plätze leiden oft unter sommerlicher Überhitzung, was die Nutzungsdauer drastisch verkürzt. Für St. Aegidi war eine Lösung gefragt, die den Blick auf die Architektur des Kirchenwirts und das Ortsbild freihält, gleichzeitig aber großflächigen Schutz bietet. Eine starre Überdachung schied aufgrund der visuellen Schwere und mangelnden Flexibilität aus.






Die Lösung: Maßgeschneiderte Beschattung als verbindendes Element
Die realisierte Sonnensegel-Anlage spannt sich als leichte, elegante Membran über den Platz. Durch die präzise Planung fügt sich die Konstruktion harmonisch in die modernisierte Umgebung ein. Das Segel fungiert nicht nur als Schattenspender, sondern definiert den Raum neu:
Effektiver Schutz vor UV-Strahlung und leichtem Regen ermöglicht die Durchführung von Veranstaltungen bei wechselhafter Witterung.
Die Untersegelung reduziert die Strahlungshitze des Bodenbelags spürbar und sorgt für ein angenehmes Mikroklima.
Die Fläche dient dem Kirchenwirt als erweiterter Gastgarten und der Gemeinde als witterungsgeschützter Versammlungsort.
Video
Projekt-Highlights

High-Tech-Membran
Die hochfeste, wasserdichte Membran schützt vor Sonne und Regen. So lässt sich der Gastgarten wetterunabhängig und wirtschaftlich bewirtschaften.

Weniger Hitzeinsel
Die großflächige Beschattung senkt die Aufheizung des versiegelten Bodens spürbar und wirkt aktiv gegen die urbane Hitzeinsel im Ortskern.

Offenes Ortsbild
Statt massiver Überdachung bewahrt die textile Membran die Sichtachsen auf Kirche und Ortsbild – mit minimalem Eingriff in die Bausubstanz.

Sozialer Treffpunkt
Der Platz wird vom Durchgangsort zum Treffpunkt: Hitzeschutz für Jung und Alt, ein geschützter Ort für Veranstaltungen, Vereine und Gastronomie.
Fazit
Die Beschattungslösung in St. Aegidi zeigt exemplarisch, wie textile Architektur die soziale Funktion eines Gemeindeplatzes stärkt. Es entstand ein Ort der Begegnung, der Ästhetik und Funktionalität auf höchstem Niveau vereint.
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